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Localisation Manager


 
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Justin
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 7
Wohnort: KA

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2009    Titel: Localisation Manager Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich wollte mal von euch wissen ob ihr schon Erfahrungen mit dem Localisation Manager gemacht habt.
Da wir uns mit mehrsprachigen Dokus herumschlagen müssen ist das Thema natürlich interessant.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Localisation Manager?

Funktioniert er in der aktuellen Version gut?

Ich habe in älteren Foreneinträgen gelesen das es in der Praxis doch nicht so schön funktioniert wie angepriesen.

Was gibt es sonst noch für Lösungen um Mehrsprachige Dokus in den Griff zu bekommen?

Uns geht es vor allem um die Dokustruktur (nur einmal anlegen), und dass Änderungen in allen Sprachen auswirkungen haben (Layout, Textänderungen).

Ich freue mich auf eure Meinungen!

LG Justin
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helmut seeger
Senior Member
Senior Member


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009    Titel: LM Antworten mit Zitat

1. zum Übersetzen ohne LM gabs doch grade zuletzt einen Thread ("Übersetzen ohne LM"), der genau zeigt wie's geht
2. der LM selber funktioniert in Version 45 ziemlich gut, wenn auch nicht ganz bugfrei. Für Version 52 sind mir noch keine Tests bekannt. Ich habe selber nur sehr rudimentär mit ein paar automatisiert übersetzten Texten getestet, was soweit funktioniert hat. Wir hatten letztes Jahr aber ein einschneidendes Problem mit der 5.0er Version beim locale-update, bei dem ich nicht weiß, ob es gelöst ist. Der support call wurde ohne Rücksprache mit mir auf erledigt gesetzt.
Vor dem Einsatz sollte auf jeden Fall umfangreiches Testen stehen.
Interessant beim neuen LM dürfte vor allem das neue Lizenzmodell sein, bei dem pro Lokalisierung lizenziert wird. Das kann die Kosten erheblich reduzieren.
Meine persönliche Meinung: Auch wenn die Ersparnisse an zu übersetzendem Content hauptsächlich durch das TM und nicht den LM zustande kommen (hier weichen unsere Erfahrungen etwas vom AIT-Marketing ab), ist der LM für alle, die mehrere Sprachen verwalten und viele laufende Aktualisierungen und Änderungen haben, empfehlenswert. Die oben erwähnte manuelle Methode (Kontrolle des zu übersetzenden Content über Release States und/oder Datum) würde ich nach meinen Erfahrungen nur bei ganz leeren Kassen oder sehr überschaubarem Änderungsaufwand empfehlen.

helmut
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MarkusH
Member
Member


Anmeldungsdatum: 26.08.2008
Beiträge: 18
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2009    Titel: Localisation Manager Antworten mit Zitat

Hi Justin!

Der LM ist mein Lieblingsthema. Da habe ich schon stundenlang mit dem Support von AuthorIt diskutiert. Prinziepiell einmal. Man kann damit arbeiten. Man muss halt ein paar Dinge wissen:
1.) Der LM vergleicht nicht die aktuelle Quelldatenbank mit der Zieldatenbank um das herauszufinden, was sich geändert hat. Nein, er vergleicht die aktuelle Quelldatenbank mit dem lezten Update, das gezogen worden ist. Das verursacht folgendes Problem: Man erzeugt ein Update, und vergisst (oder macht es absichtlich) ein geändertes Objekt (Buch, Topic oder was auch immer) in die Zieldatenbak zu übertragen. Beim nächsten Update erzeugen wird dieses Objekt nicht mehr als geändert erkannt, da ja für den LM nicht geändert. Damit bekommt man die Änderung nie mehr in die Zieldatenbank. Abhilfe: Extrem sauberes arbeiten. Immer alles was geändert wurde in die Zieldatenbak übertragen.
Wir haben uns dazu ein 3 stufiges Kochrezept zurechtgelegt:
a.) Alles was geändert wurde zu den zu übetragenden Objekten hinzufügen. (das findet man leicht an der gelben Markierung heraus. Einfach danach sortieren.
b.) Alles was nicht übertragen wereden soll aus dieser Liste wieder entfernen: Alles was einen Status <> Released hat darf eine erfolgreiche Übersetzung nicht überschreiben. Das sind einerseits Topics, die gerade überarbeitet werden und daher noch nicht released sind, und wir haben spezielle Sachen die nicht übersetzt werden sollen, wie z.B. das Glosar (das wird extern gemacht). Diese Topics haben einen eigenen Status, und damit können wir sie leicht identifizieren.
c.) In die Liste der Neuen Objekte gehen und alles was neu ist wieder zur Liste der zu übertragenden Topics dazunehmen. Die bracuen wir, damit Sie zumindest einmal in der Zieldatenabnk sind.
Danach den Synchroniserungsvorgang starten.

2.) Da kommt dann der nächste Pferdefuß: Das dauert bei uns ca. 40 Minuten pro Sprache. Das ganze bei 6 Sprachen: Da geht geanz viel zeit verloren. Daher machen wir das wirklich nur, wenns notwendig ist. Also für so schnell schenll aml synchronisieren spielt es nicht.

3.) Der LM biete von Haus aus keine Möglichkeit einer Realis Übersetzung. Also von D auf E und dann von E auf F. Mit etwas Trickserei geht aber auch das.

4.) Der LM kopiert auch immer alle externen Bilder um. Das ist für usn völlig unbrauchbar. Ich lösch die Bildkopien immer gleich wieder, weil die verwalten wir autark: Dazu muss ich die Pfade in den Zieldatenbanken immer wieder umbiegen, weil AIT meint, dass die Dateien gan woanders liegen.

5.) Es ist uns schon passiert, dass exportierte Jobs nicht mehr importiert werden können. Da hilf t dann nur mehr eins: Job canceln und neu exportieren. Leider setzt der LM beim Job canceln den Release Stae nicht mehr zurück. Der unsprüngliche Filter: Nimme alles von Staus Released geht damit nicht mehr, weil nun ist ja alles im Status: In Translation.

6.) Varibalen werden leider nicht synchronisert. Sprich wenn man eine neue Variable braucht: In allen Zieldatenbanken manuell anlegen.
Variabeln ändern in Massenbearbeitung: Denkste. Wenn man eine zentrale Variable ändern will, muss man das in jedem Buch einzeln machen. Wir haben ungefähr 400 Bücher, bei 7 Sprachen: Viel Spaß (aber da gibts auch einen Trick)

7.) Benutzer werden natürlich auch nicht synchronisert: Neues Passwort: Überall neues Passwort. Aber das ist mir eher egal, da in den Zieldatenabken gibts praktiusch eh nur den Supervisor

8.) Der LM löscht nichts. Wennalso in der Quell Datenbank was gelöscht wurde bleibts trotzdem in der Zeildatenbank auf immer und ewig erhalten...Wenn man die Bücher sauber synchronisiert ist nicht so schlimm, weil dann wird es nicht publiziert. Aber sauber ist das nicht.
Vor allem beim Suchen hat man dann so seine AH erlebnisse: Was machen denn da plötzlich nicht übersetzte Topics in der Englische Datenbank?? Ah das waren Testopics, dies schon lang nicht mehr gibt, und daher nicht mehr relevant..


Insgesamt ist das Tool für uns mit viel Ärger verbunden, aber mit einigen Workaraounds und Tricks kommt man schon dahin wo man hinwill. Sauberes Arbeiten ist aber auf jeden Fall gefragt. Sonst scheitert man mit dem Tool.
_________________
lg
Markus Helbok
www.copadata.com
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